... Einblicke in die Träume eines Psychopathen


Bürgerkrieg

Ich bin mit anderen Leuten in einer Art Schützenverein zu Gast. Leider habe ich nur ein altes Gewehr bekommen, an dem nicht einmal das Magazin richtig passt. Es werden Lötkolben ausgeteilt. Ich will nicht löten und frage nach, wozu wir die Lötkolben brauchen. Der Ausbilder erklärt es nicht und ich fange an mich zu beschweren. Das Vorgehen sei didaktisch falsch, man müsse vorher wissen warum man etwas tut. Alle anderen Gäste stimmen mir zu. Der Ausbilder ist sauer und will mich in einen Bottich mit flüssigem, glühenden Eisen tauchen. Ich bekomme Angst, springe aus dem Fenster, renne die Straße entlang.
Ein Auto voller Soldaten stoppt neben mir. Es sind "meine" Soldaten, sie geben mir mein Gewehr und wir greifen das hochhaus an, in dem der "Schützenverein" residiert. Die Leute des Vereins schießen zurück, lange Kämpfe beginnen.
Nach einer Weile werden aus dem Hochhaus Silvesterraketen abgefeuert. Ich befehle, dass jetzt ohne Rücksicht zurückgeschossen werden soll. Auf einem Fluss schwimmt ein Militärschiff, es beginnt ein Bombardement gegen das Hochhaus. Das Haus fängt an zu brennen, die Leute aus dem Verein fliehen. Sie werden von meinen Soldaten verhaftet und in Straßenbahnen abtransportiert.
Wir evakuieren die Gegend, weil das brennende Haus gleich zusammenstürzt. Eine junge Frau will nicht in die Straßenbahn, weil ihre Mutter Hilfe braucht, ich lasse sie gehen. Später sehe ich dann, wie die Mutter hilflos auf der Straße liegt und dann von ihrer Tochter und ein paar Helfern weggetragen wird.

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