... Einblicke in die Träume eines Psychopathen


Sonntag, 22. Oktober 2006

Außerirdische, Fahrkarten und Prämien

Auf der ganzen Welt tauchen plötzlich Ufos auf. Ihre Insassen suchen nach uralten Lagerstätten ihrer Vorfahren auf der Erde.
Ich steige in eine S-Bahn. Ein dicker Mann zeigt plötzlich seinen Kontrolleurausweis und will meine Fahrkarte sehen. Ich habe keine und gebe ihm meinen Personalausweis. Er schreibt die Daten auf einen Bogen Papier.
Ich nehme ihm den Ausweis wieder weg und sage, dass ich ihm meinen Namen nicht sagen will. Auf dem Bogen steht bereits meine volle Anschrift. Er wird ärgerlich und steigt auf der nächsten Station aus. Der Bogen bleibt im Wagen liegen. Ich sehe wie er auf dem Bahnsteig mit Polizisten diskutiert. Da fährt die S-Bahn wieder zurück in die Richtung aus der ich kam.
Ich stehe in einem Supermarkt an der Kasse. Auf einem Fernseher ist ein Bericht über die Landung der Außerirdischen zu sehen.
Die Kassiererin scannt meine Waren ein, der Gesamtpreis beträgt ungefähr 40,00 Euro. Weitere Angestellte tauchen auf. Sie wollen mir 350,00 Euro als Prämie zahlen, ich weiß nicht wofür. Sie diskutieren ob das Geld einfach mit meinem Einkauf verrechnet werden kann und wie viel ich dann noch bekommen würde. Ich bin völlig verblüfft und stammele herum. Wofür kriege ich das Geld, will ich fragen, aber ich kann es nicht.
Ein junger Azubi hält eine Dankesrede und überreicht mir zwei kleine Pflaumenkuchen.
Schließlich geben mir die Mitarbeiter die ganzen 350,00 und den Einkauf noch dazu. Ich bedanke mich und verlasse den Laden.

Samstag, 21. Oktober 2006

Anfrage

Ich sitze in meinem Schlafzimmer. An der Wand hängt eine Telefonalage. Sie fängt an zu piepen und ein Blatt Papier schiebt sich heraus. Darauf ist ein Logo der Postbank, darunter eine ausgedruckte eMail. Eine Bekannte fragt bei mir an, ob ich Baupläne für einen Panzer besitze.

Freitag, 20. Oktober 2006

In der Wüste

Ich befinde ich mich auf dem Turm eine deutschen U-Boots im Jahr 1945. Das Boot fährt in einen englischen Hafen hinein. Am Hafenbecken stehen hundert von Menschen und sehen auf das Boot. Es fährt auf die Anlegestelle zu, durch die Kaimauer hindurch und stoppt schließlich in einem dunklen Keller. Die Besatzung springt von Bord und läuft weg.
Urplötzlich befinde ich mich in einer Wüste. Als würde ich dem Publikum eines Kinofilmes etwas berichten, fange ich an zu reden. Erzähle von den "Pilzpalmen" die um mich herumstehen und solange sie blühen ein Anzeichen für Wasser sind. Sofort beginnen die Palmen zu vertrocknen.
Hinter einem Gebüsch erklingt das Gekicher von jungen Frauen. Ich kann aber weder über die Sträucher hinwegsehen noch um sie herumlaufen.
Ich begebe mich auf eine Wanderung durch die Wüste und stehe schlagartig in einem Wald. Eine Straße führt einen Berg hinauf. Unterwegs begegnet mir die Besatzung des U-Bootes, die mich mit zu ihrem Lager nehmen.
Es handelt sich um einen verlassen, heruntergekommenen Gebäudekomplex, laut Beschilderung ein ehemaliges Jugendlager der DDR. Die Männer haben sich dort eingerichtet.
Ich gehe in ein Zimmer, öffne eine Tür und trete auf die Veranda hinaus. Dort fliegt ein großes Insekt umher. Ich gehe wieder hinein und verschließe die Tür.

Maulwurf und Hubschrauber

Ich habe ein neues Haustier, einen kleinen Maulwurf. Er liegt auf meiner Handfläche und schläft. Ich stecke ihn in meine Jackentasche und gehe in einen Park.
Dort bekomme ich den Auftrag ein Foto einzuscannen. Der Auftraggeber will mir dafür 50 Euro zahlen, das erscheint mir zu wenig.
Plötzlich sitze ich in einem Hubschrauber zusammen mit dem Auftraggeber und einer jungen Frau. Der Mann will sie umbringen, verschwindet dann aber aus dem Helikopter und sitzt auf einem Hausdach. Ich lande das Fluggerät und verstecke es unter einigen Zweigen.
Dann laufe ich davon, bleibe nach einigen hundert Metern stehen und hole den Maulwurf aus meiner Tasche.
Ich will ihn gerne mit Lakritz füttern, aber er schläft immer noch.

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Bombe

Ich stehe mit mehreren Personen auf einem Parkplatz und sehe zu wie ein Reisebus mit Sporttaschen beladen wird. Der Busfahrer steigt ein, schließt die Türen und will abfahren. Ein Tasche steht noch einsam auf dem Asphalt. Sie ist halb geöffnet und ein Football ist zu sehen. Ein Mann neben mir rennt darauf zu und kickt die Tasche in Richtung Bus. Sie prallt dagegen und der Bus explodiert.

Zusammen mit den anderen vom Parkplatz befinde ich mich in einem fensterlosen Kellerbüro. Polizisten verhören uns wegen der Explosion. Auf einem Tisch liegt der Football. Ich schneide ihn auf und eletronische Bauteile werden sichtbar. Ein Polizist sagt: "Da hat jemand eine Bombe gebaut." Wir dürfen alle wieder gehen und werden durch die Kellergänge geführt.

Sonntag, 15. Oktober 2006

Staatsbesuch

Ich bin auf Urlaubsreise in einem unbekannten Land. Vom Bahnhof aus wird mir der Weg zu einem Hotel auf einem Berg gewiesen. Der Weg ist steil und neigt sich immer weiter zur Seite bis er fast einen 90°-Winkel hat. Plötzlich stürze ich ab. Während alle anderen problemlos auf dem Weg laufen, halte ich mich an einigen Büschen fest und hangele mich langsam nach unten.
Am Fuße des Berge finde ich eine Treppe, die mich zum Hotel führt.
Doch es ist gar kein Hotel, sondern der Palast des Präsidenten. Er lädt mich ein, serviert mir ein gutes Essen und wir unterhalten uns.
Mit einem Mal liege ich in einer tiefen Grube. Auf dem Boden sind Behälter gestapelt auf denen "Arsen" und "Strontium" zu lesen ist. Am Rand der Grube steht der Präsident und lacht. Ich klettere hinauf.
Plötzlich stürmt eine Menge den Palast. Der Präsident und ich rennen weg. Wir steigen in ein Auto, ich setzte mich ans Steuer und wir fahren eine Straße hinab.

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